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Die Theater-AG präsentiert: Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert.

Nach dem großen Erfolg des Stückes „Einer flog übers Kuckucksnest“ inszeniert die Theater-AG des GBN nun das bekannte Nachkriegsdrama „Draußen vor der Tür“.

Die Premiere findet am Mittwoch, 14.01.2014 im Forum des Gymnasiums Bad Nenndorf statt. Weitere Auftrittstermine sind am Dienstag, 20. und Freitag, 23.01.14.

Der Vorverkauf beginnt am 8.12.14. Die Karten sind für 2,50€ das Stück in der Schulstraße des Gymnasiums zu haben.

Zum Inhalt:

„Mit der Wahrheit ist das wie mit einer stadtbekannten Hure.

Jeder kennt sie, aber es ist peinlich,

wenn man ihr auf der Straße begegnet.“,

genau mit dieser leugnenden Situation fühlt sich Beckmann, der Protagonist des Nachkriegstheaterstücks „Draußen vor der Tür“ von Borchert, konfrontiert, als er aus Krieg und Kriegsgefangenschaft nach Hause in das in Trümmern liegende Deutschland zurückkehrt und feststellen muss, dass für ihn kein Zuhause mehr vorhanden ist. Geplagt von der Schuld, den Tod von elf Kameraden auf dem Gewissen zu haben, versucht er seine Verantwortung wieder los zu werden. Aber die alten Eliten haben sich schon wieder eingerichtet und wollen von der Vergangenheit nichts mehr wissen. Beckmann sieht nur noch einen Ausweg …

Zum Autor:

Wolfgang Borchert (1921 - 1947), der sich selbst mit der Situation konfrontiert sah, aus dem Krieg in die Trümmer Hamburgs zurückzukehren, schrieb dieses Stück im Herbst 1946 innerhalb weniger Tage. Am 13.02.1947 wurde das Stück zunächst als Hörspiel aufgeführt. Einen Tag vor der Uraufführung verstirbt Borchert am 20.11.1947. Der Krieg hat seine Spuren an dem jungen Mann hinterlassen. Zusätzliche Kerkerhaft aufgrund angeblicher Wehrkraftzersetzung (Borchert erzählte seinen Kameraden politische Witze) hat seine Gesundheit zudem nachhaltig zerstört. Er hinterlässt ein Drama, das schockiert, berührt, beunruhigt und bis in die heutige Zeit aktuell ist und immer wieder gespielt und gelesen werden sollte, damit die Geschichte nicht achselzuckend über die Kriege dieser Zeit hinweg geht. Borchert untertitelte das Drama mit: Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will.



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