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SchülerInnen des GBN besuchen Partnerschule im chinesischen Chongqing

Vom 8. bis 22. März besuchten 16 Schülerinnen und Schüler des GBN unsere Partnerschule, die Chongqing Nankai Secondary School, in China.

Erster Stopp auf der langen Reise in das Reich der Mitte war jedoch die Hauptstadt Beijing: Hier erkundeten Schüler und Lehrer u.a. die Verbotene Stadt, die chinesische Mauer und den Himmelstempel und stellten dabei fest, dass man als Europäer ganz schnell auch zum Fotomotiv wird, welches die jahrhundertealten Bauwerke in den Schatten stellt.

Dann ging es weiter Richtung Südwesten nach Chongqing, wo alles deutlich größer ausfällt als im heimischen Bad Nenndorf: So wohnen in der Stadt am Yangtse mit ihren 19 Stadtbezirken fast 30 Millionen Menschen, es gibt unzählige Hochhäuser und auch die Nankai Secondary School ist mit 8000 Schülern und 500 Lehrern mehr als sechsmal so groß wie das GBN. Dennoch fühlten sich alle zumeist auf Anhieb sehr wohl, da wir von den chinesischen Lehrern und Gastfamilien sehr freundlich aufgenommen wurden. Die Schüler lernten dabei hautnah den Alltag ihrer chinesischen Austauschpartner kennen, deren Schultag vielfach von 8:00 Uhr morgens bis 22:00 Uhr abends dauerte, und erhielten u.a. einen Einblick in die regionale Küche, zu deren Spezialitäten der „Hot Pot“ zählt. Hierbei handelt es sich um eine Art sehr scharfes Fondue, wobei zwar auch Kürbis und Schwan, jedoch kein Hundefleisch in den Topf wandern.

Während die chinesischen Austauschpartner tagsüber die Schulbank drückten, absolvierten die Besucher aus Bad Nenndorf ein sehr abwechslungsreiches Programm: Neben Unterricht in chinesischer Sprache und Kultur besuchten wir zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Stadt und ihrer Umgebung. So besichtigten wir das renommierte „Sichuan Fine Arts Institute“, das eindrucksvolle „Black Mountain Valley“, die berühmten Felsskulpturen von Dazu, die zum UNESO-Weltkulturerbe gehören, oder das Drei-Schluchten-Museum, dessen stadtgeschichtliche Ausstellung uns die rasante Entwicklung Chongqings in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich vor Augen führte.

Insgesamt erhielten Schüler und Lehrer damit nicht nur einen faszinierenden Einblick in eine völlig andere Kultur, sondern es entstanden auch neue Freundschaften, sodass beim Abschied nach zwei sehr schnell vergangenen Wochen durchaus einige Träne flossen.

Andreas Behr & Niels Koblitz



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