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Studienfahrtbericht „Weimar - Glanz und Elend deutscher Geschichte!“ (Juni 2011)

Auch wenn uns die „Gewerkschaft der deutschen Lokführer“ (GdL), die zu unserem Reisezeitpunkt die Metronom AG bestreikte, fast einen Strich durch unsere Studienfahrt gemacht hätte, weil es nahezu unmöglich erschien, nach Weimar zu gelangen, erreichten wir das Ziel unseres Strebens nach 4,5 Std. Zugfahrt und einen nicht unerheblichen Umweg über Halle/Saale.

In Weimar sollten sich die Kursteilnehmer dem Thema des Seminarfachs entsprechend mit zwei Schwerpunkten – der Weimarer Klassik und der Geschichte des ehemaligen KZ Buchenwald – auseinandersetzen.

Zum Themenbereich der Weimarer Klassik konnten wir auf die erfahrene Stadtführerin Frau Rudolf zurückgreifen, die uns neben den vielen, in der Stadt verstreuten Sehenswürdigkeiten auch die Wohnhäuser Goethes, Schillers und der Großherzogin Anna Amalia näherbrachte.

Die NS-Thematik wurde durch ein Tagesseminar in Buchenwald und Erfurt abgedeckt, in dessen Zuge sich die Schülerinnen und Schüler trotz enormer Hitze durch eine enorme Ausdauer und interessierte Nachfragen auszeichneten. Während wir in Buchenwald im Wesentlichen eine sehr ausführliche Führung über das ehemalige Lagergelände und den SS-Kasernenbereich erhielten, stand in Erfurt das selbstständige Arbeiten im Mittelpunkt. Hier besuchten wir eine Ausstellung zum Thema „Topf und Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz“ und es war die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler die enge Verflechtung zwischen Industrie und KZ-Maschinerie zu erkunden und darzustellen.

Die Freizeit wurde zumeist im Park an der Ilm mit den Füßen in derselben verbracht. Auch das Außengeländer unserer Unterkunft, der Jugendbegegnungsstätte Weimar, eignete sich hervorragend zum entspannen und diente ganz nebenbei als Schauplatz für eine Geburtstagsfeier, die wir für drei „Geburtstagskinder“ in unserer Gruppe abhielten. Die Unterkunft selbst war, kennt man den Standard herkömmlicher Jugendherbergen, geradezu luxuriös: 3er Zimmer mit Dusche und WC, großzügige Grünanlagen und ein Essensbüffet, das kaum Wünsche offen ließ.

Nach einem Theaterbesuch am Donnerstagabend – das Theater im Gewölbe gab „Faust I zu zweit“ – fuhren wir am Freitagmittag um einiges schlauer, wenn auch erschöpft zurück in die Heimat. Trotz des weiterhin andauernden Lokführerstreiks konnten wir dieses Mal den regulären Reiseweg über Göttingen wählen, so dass die Fahrt nur 3,5 Stunden dauerte....

Christian Krause, Mirjam Gosman



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