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Die Schach-AG des GBN

„Attaaaaaaaaaaaaaaacke!!!“ König Arthur brüllt so laut er kann. Seine Truppen leisten den gegnerischen Armeen zwar erbitterten Widerstand, doch nach und nach muss er zur Kenntnis nehmen, wie seine Streitkräfte in Unterzahl geraten. Die eigene Verteidigungslinie ist durchbrochen, ein Turm zerstört, und die meisten Pferde sind verwundet. Arthur atmet tief durch und überdenkt seine Strategie. Aufgeben kommt für ihn jedenfalls nicht in Frage...

Nein, so blutrünstig geht es in der Schach-AG des Gymnasiums Bad Nenndorf natürlich nicht zu. Die Partien dort sind jedoch mindestens genauso spannend.

Seit dem Schuljahr 2003/4 treffen sich Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Herrn Hettwer am Montag in der achten und neunten Stunde (Raum 223, 14-tägig), um sich dem berühmten Strategiespiel zu widmen. Sie stammen aus allen Jahrgängen und haben viel Freude beim Spielen, beim Knobeln und an taktischen Finessen. Traditionell wird einmal im Jahr ein Schach-AG-Turnier durchgeführt. Es gibt „Fortgeschrittene“ und „Anfänger“, die sich gegenseitig bei den Spielregeln helfen und sich jederzeit über weitere Interessierte freuen.

Jahr für Jahr nehmen Mannschaften des GBN am „Niedersächsischen Schulschach-Mannschaftswettbewerb“ teil. Obwohl unsere Schüler/-innen im Vergleich zu anderen Schulen größtenteils nicht Mitglied eines Schachvereins sind (denn in Bad Nenndorf gibt es keinen entsprechenden Verein…), konnten wir uns mehrfach für die Bezirksendrunde qualifizieren und dort gute Platzierungen erreichen.

Mt Hilfe des Fördervereins konnten Figuren, Bretter, Schachuhren und ein Demonstrationsbrett angeschafft werden. Auf diese Weise kann am Gymnasium Bad Nenndorf bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern das räumliche, systematische und vernetzte Denken sowie das Konzentrationsvermögen besonders gefördert werden.

Egon Ditt (langjähriger Präsident des Deutschen Schachbundes) schreibt über das „Königliche Spiel“: „Wir lernen beim Schach in kurzer Zeit eine gegebene Situation zu analysieren, zwischen mehreren Entscheidungsalternativen abzuwägen und schließlich die Entscheidung und deren Folgen auf uns zu nehmen. Wir begeben uns freiwillig in eine Stresssituation und lernen kühl und nüchtern zu handeln.“ In diesem Sinne: Gutes Spiel!

Kontakt: Andreas Hettwer



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