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11/15/18

Einladung

Die Weihnachtskonzerte finden dieses Jahr finden am 19. und 20. Dezember um 18.00 Uhr im Forum statt.

Anders als in den Vorjahren ist das Programm an den beiden Abenden nicht identisch:

Mittwoch mit: Bläserklasse 5b, Unterstufenchor, Stomp-AG, Junior Big Band, GBN Big Band.

Donnerstag mit: Bläserklasse 6b, Juniorblasorchester, Mittel- und Oberstufenchor, Musik-LK, GBN Big Band.

Eintrittspreise: 3 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Schüler. Der Kartenvorverkauf beginnt am 6.Dezember in der großen Pause (Nähe Forum).


TIE-Projekttreffen am GBN

Nach den vorangegangenen Treffen in Manchester, Champagné und Warschau fand das vierte und letzte Projektgruppentreffen des Comenius-Projekts "Together in Europe" vom 14. bis 19. März in Bad Nenndorf statt. Dieses Mal schickte jede Schule jeweils sechs SchülerInnen und zwei Lehrer, die zusammen mit den Gastgebern konzentriert arbeiteten und sich auf Ausflügen besser kennen lernten oder schon entstandene Freundschaften weiter vertieften.

Inhaltlich ging es zunächst um die Auswertung der im Januar und Februar absolvierten Projekttage an den Partnerschulen, die sich mit außereuropäischen Einflüssen und ihrer Wahrnehmung beschäftigten. Spannend war zum Beispiel, dass die Partner in Manchester Schüler einer benachbarten Schule mit einem hohen muslimischen Schüleranteil einlud, die ihre Künste an Steeldrums, eigentlich einem karibischen Instrument, demonstrierten, oder dass dort zwei SchülerInnen einen typischen "Bollywood"-Tanz aufführten. An der polnischen Schule hingegen fand die Auseinandersetzung durch Interviews mit Migranten - etwa aus dem Kongo oder Tschetschenien - und einem Essay-Wettbewerb statt. Einen weiteren Schwerpunkt bei der Auswertung der Projekttag bildete die Vorstellung der Ergebnisse von Umfragen, die auf dem letzten Projekttreffen in Warschau erarbeitet worden waren und die sich um die Themen Globalisierung, außereuropäische Kultur und Immigration drehen. Die hier sichtbaren Unterschiede, etwa was die Wahrnehmung von Immigration als Bedrohung oder die Akzeptanz von außereuropäischen Kultureinflüssen angeht, ließen sich dabei zum einen geographisch und zum anderen altersabhängig erklären. So ist zum Beispiel Immigration und der Umgang damit gerade in Großbritannien ein kontrovers diskutiertes Thema, das durchaus auch ablehnende Züge gegenüber Migranten zeigt, während in Polen die etwas älteren befragten Schülerinnen und Schüler schon betonter ihre nationale Kultur im Vergleich etwa mit der US-amerikanischen schätzen.    

Eine weitere gemeinsame Aktivität in der Schule war ein gemeinsames Kochen in der Schulküche, bei dem jedes Land landestypische außereuropäische Gerichte zubereitete, so etwa die deutschen Schüler ein türkisches Nudelgericht und einen türkischen Schokoladenkuchen und die Briten ein indisches Curry.  

Neben der Arbeit in der Schule standen Ausflüge in die Autostadt nach Wolfsburg, nach Hannover und in die Schillat-Höhle auf dem Programm. Während diese Teile des Programms eher Besuchscharakter hatten, bildete der Besuch der Aksa Camii Moschee in Stadthagen einen weiteren wichtigen Teil des Programms. Nach einer sachkundigen Führung durch Herrn Mehmet Yabas vom Türkisch-Islamischen Kulturverein Stadthagen (TISK), beantwortete dieser auch bereitwillig Fragen zum deutsch-türkischen Zusammenleben und zur Vereinbarkeit von islamischen Religionsvorschriften und christlicher Lebenswelt. Im Anschluss fand vor Ort eine Gesprächsrunde mit Herrn Stephan Hartmann, der im Auftrag der Awo Migranten und Migrantinnen berät, und Frau Betina Hartmann von der Leitstelle für Integration beim Landkreis Schaumburg statt. Beide stellten sich und ihre Arbeit vor, um dann Fragen zu beantworten, die die Schüler zuvor mit Bezug auf die Situation in ihren jeweiligen Ländern formuliert hatten. Angesprochene Aspekte hierbei waren zum Beispiel die Chancengleichheit von Migranten, die Frage, ob es genug Hilfe zur Integration gebe und ob diese Menschen sich hier überhaupt willkommen fühlen. Wichtig dabei war eine differenzierte Betrachtung der Gruppe der Migranten, die positive und negative Entwicklungen berücksichtigte, dabei aber durchaus kritisch deutlich machte, dass auf dem Feld der Integration gerade von staatlicher Seite noch einiges zu leisten ist. 

Während dies, wie alle Teilnehmer mit Bedauern feststellten, das letzte offizielle Projekttreffen war, wird der wirkliche Abschluss des Projekts durch die Veröffentlichung des geplanten Buchs gebildet, das im Spätsommer 2011 gedruckt wird, um das Projekt zu dokumentieren und die besten Schülerbeiträge, die im Verlauf der zwei Jahre entstanden sind, zu veröffentlichen.

Kay Tomhave 



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