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01/11/18

"Schnuppertag" und Elterninformation

Am 09. Februar sind alle SchülerInnen des Jahrgangs 10 aus anderen Schulen eingeladen, einen Tag am GBN zu hospitieren um uns kennenzulernen. Treff ist 7.55 Uhr in der Cafeteria, bitte anmelden unter info@gymbane.de. Die Elterninformation findet am 13. Februar um 19.00 Uhr im Forum statt, vorher ab 18.00 Uhr eine Information zum bilingualen Geschichtsunterricht spanisch (fortgeführte Fremdsprache).


Seminarfahrt „Lebenseinstellung:KUNST“ vom 04.10.10 bis zum 08.10.10 nach Berlin

Berlin ist allgemein für eine Vielzahl von verschieden ausgerichteter Museen und als Heimat vieler unterschiedlicher Künstler bekannt. Allein auf der Museumsinsel und in unzähligen Ausstellungen, aber auch auf der Straße kann Kunst in jeglicher Form entdeckt werden. Aus diesem Grund ging die Seminarfahrt des Kurses „Lebenseinstellung:KUNST“ auch in die Hauptstadt.

Die Tage standen unter verschiedenen künstlerischen Mottos, um eine möglichst große Zahl unterschiedlicher Formen der Kunst abzudecken und in alle einen guten Einblick zu bekommen. Im Vorfeld wurden die einzelnen Tage auf Gruppen, bestehend aus jeweils zwei oder drei Personen verteilt, die diese planen und zu einem bestimmten Thema ein Referat halten sollten.

Der Freitag, unser Ankunftstag, stand unter dem Motto Graffiti .Nach dem Einchecken in unser Hostel und einer kurzen Verschnaufpause wurde zunächst ein Referat über die Graffiti-Kunst im Allgemeinen gehalten. Anschließend erwartete uns Herr Hühnlein, der mit uns eine Führung quer durch Berlin machte und dabei etwa zwei Stunden auf die Einwirkung von Graffiti auf das Stadtbild einging. Dadurch, dass wir viel mit der Bahn unterwegs waren, bekamen wir einen guten Überblick über die Verteilung und Wirkungsweise der Graffiti-Kunst.Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Surrealismus. Nach dem entsprechenden Referat, das uns Informationen zum Surrealismus im Allgemeinen und einigen Vertretern im Besonderen vermittelte, besuchten wir eine Ausstellung eines der bekanntesten Surrealisten: Salvador Dalí. Diese faszinierte uns mit den manchmal etwas befremdlich wirkenden, aber immer sehr interessanten Bildern. Anschließend machten wir vor dem Museum selbst surrealistisch „angehauchte“ Fotos, bei denen ein Alltagsgegenstand umfunktioniert werden sollte. Nach einer kurzen Pause hatten wir dann Zeit, Berlin auf eigene Faust mit Bus und Bahn zu erkunden.

Am nächsten Tag stand der Besuch des Filmparks Babelsberg an. Dort nahmen wir an zwei Workshops zu den Themen „Maskenbildner“ und „Kostüm“ teil. Im ersten Workshop brachte uns eine ausgebildete Maskenbildnerin ihren Beruf näher und erklärte uns, in welchen Bereichen sie tätig ist. Viele waren überrascht wie zeitaufwendig und vielfältig dieser Beruf eigentlich ist. Als Demonstration wurden einigen von uns erschreckend realistische Wunden geschminkt, die von Schürfwunden über Schnitte bis hin zu einem Kopfschuss reichten. Bei dem darauf folgenden Kostüm-Workshop durfte eine Kursteilnehmerin ein aufwendiges Renaissance-Kleid inklusive Reifrock und Diadem anziehen und die Leiterin erzählte uns interessante Details aus dem damaligen Leben. Nach ihrem Vortrag konnten wir noch stilechte Fotos in dem dort aufgebauten Ballsaal machen.Nach diesen interessanten Einblicken wurde ein Referat über Film im Allgemeinen gehalten, über seine Entstehung bis hin zu den verschiedenen Effekten von Kameraeinstellungen und Ton.Um daran anzuschließen, beendeten wir den Tag „Film“ in einem kleinen gemütlichen Kino, in dem wir uns „Eat, pray, love“ ansahen.

Um uns am Donnerstag näher mit Zeitgenössischer Kunst auseinander zusetzen, besuchten wir die Ausstellung von Bruce Nauman im Hamburger Bahnhofmuseum. Nachdem wir zunächst Informationen zu der Person des Künstlers bekommen und die Ausstellung auf eigene Faust erkundet hatten, bekamen wir noch einige Erklärungen zu ausgewählten Werken.

An unserem Abreisetag stand nach dem Räumen der Zimmer und Auschecken ein Besuch in der „Helmut Newton Foundation“ an, in der Fotos von dessen Frau June Newton alias Alice Springs ausgestellt waren. Nach einer Führung durch das Museum wurden wir noch einmal selbst kreativ und machten verschiedene Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven.

Kunst hat unzählig viele Aspekte und Richtungen und um sich mit einer Vielzahl dieser Aspekte in kurzer Zeit zu beschäftigen, ist Berlin ausgezeichnet geeignet. Somit ist das Thema „Lebenseinstellung-KUNST“ vollkommen aufgegriffen worden. Es wurde nicht nur Kunst im klassischen Sinne, sondern auch Kunst im Alltag mit all ihren Facetten thematisiert.

Elena Ziegler



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