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11/15/18

Einladung

Die Weihnachtskonzerte finden dieses Jahr finden am 19. und 20. Dezember um 18.00 Uhr im Forum statt.

Anders als in den Vorjahren ist das Programm an den beiden Abenden nicht identisch:

Mittwoch mit: Bläserklasse 5b, Unterstufenchor, Stomp-AG, Junior Big Band, GBN Big Band.

Donnerstag mit: Bläserklasse 6b, Juniorblasorchester, Mittel- und Oberstufenchor, Musik-LK, GBN Big Band.

Eintrittspreise: 3 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Schüler. Der Kartenvorverkauf beginnt am 6.Dezember in der großen Pause (Nähe Forum).


Schüler und Lehrkräfte des Gymnasiums Bad Nenndorf besuchen ihre neue Partnerschule in Chongqing/China

Eine Delegation von 13 Schülerinnen und Schülern, sowie die Lehrkräfte Koblitz und Wöllert haben vom 12. März bis zum 29. März 2010 auf Einladung der Nankai-Middle-School eine Reise nach Chongqing/China unternommen, um eine dauerhafte Schulpartnerschaft zu initiieren.

Das Gymnasium Bad Nenndorf ist als Europaschule dem Gedanken des kulturellen Austauschs zwischen Schülern unterschiedlicher Länder verpflichtet und bildet dies in zahlreichen europäischen Programmen und Austauschprojekten ab.

Die Deutsch-Französische Aussöhnung ist ein herausragendes Beispiel dafür, dass es gelingen kann, über „historische Gräben“ hinweg zu steigen und sich die Hände zur Versöhnung zu reichen. Europa hat in den letzten 60 Jahren eine schier unvorstellbare Erfolgsgeschichte geschrieben: Kurz nach dem Krieg begann die Vollendung eines alten europäischen Traums, der eines geeinten, friedlichen Europas.

Heute ist die Welt größer geworden. Chancen, aber auch Probleme haben neue, noch ungeahnte Dimensionen erreicht. Die Menschen erkennen allmählich, dass alte Strukturen, alte Problemlösungsmuster nicht mehr greifen.

Die globale Welt fordert globale Antworten und globale Lösungsansätze.

Verwurzelt in der Europäischen Kultur und fest verankert in der Europäischen Union hat sich das GBN entschlossen, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und eine Einladung nach Chongqing/China anzunehmen. Es will so Schülerinnen und Schülern, die sich durch Leistungsbereitschaft, soziales Engagement oder durch besonderes Interesse für außerschulische Angebote ausgezeichnet haben, ermöglichen, einen kurzen Einblick in andere – außereuropäische - Kulturen zu erwerben.

Chongqing ist –nominell- die größte Stadt der Welt und ein Beispiel rasanten wirtschaftlichen Aufschwungs, radikaler Urbanisierung und schier grenzenloser Modernisierung – mit allen positiven und negativen Begleiterscheinungen.

Die Schülerinnen und Schüler haben während ihres Aufenthaltes in chinesischen Gastfamilien und bei Ausflügen in die ländlichen Regionen um Chongqing herum unmittelbar erlebt, welche Aufstiegschancen dieser Prozess für die chinesische Bevölkerung bietet. Sie haben aber auch die Schattenseiten erfassen können: zerstörte Familienstrukturen, abgehängte Gesellschaftsmitglieder und ein eher problematischer Umgang mit „Verlierern“ dieser Entwicklung.

Den Schülerinnen und Schülern wurden so „typische“ Begleiterscheinungen von Industrialisierung, Technisierung und Modernisierung, wie es sie auch in Europa gab (und gibt) deutlich.

Da die Schülerinnen und Schüler in Gastfamilien leben, lernen sie auch, dass kulturelle Unterschiede nicht zwingend zu Gegensätzen führen müssen, sondern dass diese den eigenen Horizont weiten können.

Nicht zuletzt erwähnt werden muss, dass China in naher Zukunft die führende Wirtschaftsmacht sein wird und unsere Schülerinnen und Schüler sich zwangsläufig mit dieser auseinandersetzen werden müssen.

Unsere neue Partnerschule, die Nankai-Middle-School, gilt als eine der renommiertesten Schulen in ganz China und war 2009 die beste Schule der 30-Mio-Einwohner zählenden regierungsunmittelbaren Provinz Chongqing. Die Absolventen dieser Schule werden zur ökonomischen, politischen und kulturellen Elite Chinas gehören. Der Erfolg unseres Austauschs kann daher eines Tages auch unmittelbar das Deutschlandbild chinesischer Entscheidungsträger mitprägen. Unsere Schülerinnen und Schüler sind daher in China nicht nur Botschafter des GBN, sondern auch ganz Deutschlands.

Sascha Wöllert



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