Bild des Gymnasiums Bad Nenndorf

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Erster Schüleraustausch mit dem Gymnasium Niegowic

Gruppenfoto vor dem GBN

Seit dem Jahr 2007 unterhält die Stadt Bad Nenndorf offiziell eine Städte-partnerschaft mit der polnischen Gemeinde Gdów in der Nähe von Krakau. Diese partnerschaftliche Beziehung wird wesentlich durch die Aktivitäten des „Fördervereins Deutsch-Polnische Partnerschaft e.V.“ in Bad Nenndorf getragen. Als Gymnasium und Europaschule in Bad Nenndorf wollen wir diese kommunale auch durch eine Schulpartnerschaft mit den Gymnasien Gdów und Niegowić unterstützen. Unser aller Anliegen ist es, dass Jugendliche aus beiden Ländern sich gegenseitig kennen lernen, um Freundschaften zu gründen, zu vertiefen und alte Klischees überwinden zu helfen. Als Schule können wir den Raum dazu bieten, an gemeinsamen Projekten „Europa“ lebendig werden zu lassen und dabei den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern.

Erstmalig begannen wir im Juni 2009 ein Austauschprojekt mit dem Gymnasium Niegowić, an dem Schüler aus dem 8. Jahrgang beteiligt waren. Dem Besuch der polnischen Gruppe schloss sich unser Gegenbesuch an, so dass ungefähr je fünf Tage in der Gastgemeinde verbracht wurden. Neben dem Kennenlernen der jeweiligen Regionen, dem Großraum Hannover und Schaumburg mit Bad Nenndorf, dem Bergwerk Barsinghausen, dem Deister, dem Steinhuder Meer, dem Wilhelmstein, mit Hannover einerseits sowie der Woiwodschaft Kleinpolen und Krakau mit Gdów, Niegowić, Zakopane und Niepołomice andererseits bildeten gemeinschaftliche Aktivitäten den Rahmen dieses Austausches. Projekte brachten den Gastschülern das Partnerland näher. So stellten Themen wie „Unsere Schulen“, „Schaumburger Traditionen“, „Deutschland“, „Fußball“, „Musik“, „Kunst“ und eine „Jugendbuchvorstellung“ – der Handlungsort ist Krakau - den Inhalt der schulischen Projektarbeit dar, deren Ergebnisse mittels Plakaten gemeinsam präsentiert wurden. Daneben nahmen die polnischen Schüler auch an Unterrichtsbesuchen teil. Aktivitäten, wie Sport, Bowlen und Grillen, förderten die Sozialkompetenzen der Schüler - auch und gerade in der Begegnung mit fremdsprachigen Gästen. Die Wahrnehmung anderer kultureller Traditionen erfolgte über die gastfreundschaftliche Aufnahme in den Familien in Deutschland sowie folgend in Polen.

Insgesamt bereicherten die Erlebnisse und Erfahrungen die Schüler um verschiedene Kulturkompetenzen, wie Fremdverstehen und Toleranz, machten sie mit einer Region Europas, Kleinpolen, bekannt und trugen zur Freude der Jugendlichen bei.

Jens Mühlhausen

Siehe hier einen Bericht zum Besuch der Polen in Bad Nenndorf 2010

Siehe auch ein Erfahrungsbericht zum Leben in Gastfamilien aus einem früheren Austausch



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