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01/11/18

"Schnuppertag" und Elterninformation

Am 09. Februar sind alle SchülerInnen des Jahrgangs 10 aus anderen Schulen eingeladen, einen Tag am GBN zu hospitieren um uns kennenzulernen. Treff ist 7.55 Uhr in der Cafeteria, bitte anmelden unter info@gymbane.de. Die Elterninformation findet am 13. Februar um 19.00 Uhr im Forum statt, vorher ab 18.00 Uhr eine Information zum bilingualen Geschichtsunterricht spanisch (fortgeführte Fremdsprache).


Darstellendes Spiel am GBN

Das Fach Darstellendes Spiel befasst sich mit der Kunstform Theater. Dies bedeutet jedoch nicht, dass hier bestehende Dramen gelesen und dann einstudiert werden. Vielmehr geht es beim Unterricht im Darstellenden Spiel darum, verschiedene dramatische Gestaltungsmittel kennen zu lernen und vor allem selbst auszuprobieren. So experimentieren die SchülerInnen vielfach mit unterschiedlichen Körper- und Sprechhaltungen sowie Bewegungsmustern oder entwickeln in Kleingruppen unter bestimmten Vorgaben kurze Spielszenen, die anschließend innerhalb des Kurses vorgeführt und besprochen werden.

Im Mittelpunkt des Faches Darstellendes Spiel steht demnach die Entwicklung bzw. Erweiterung der eigenen Spielfähigkeit durch praktische Erfahrungen, wobei als Eingangsvoraussetzung ausschließlich Freude am Spiel notwendig ist. Neben diesen ästhetischen bzw. kreativen Fertigkeiten bestehen weitere Ziele in der Entwicklung der eigenen Urteils- und Kritikfähigkeit, in einer größeren sozialen Kompetenz und nicht zuletzt in einer Erweiterung der eigenen Handlungsmöglichkeiten, da verschiedene Verhaltensformen erprobt werden können. Somit vermittelt das Fach diverse Fähigkeiten, die sich auch abseits der Bühne vielfach einsetzen lassen.

Darstellendes Spiel wird am Gymnasium Bad Nenndorf derzeit in den Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie 10 bis 12 angeboten. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Inhalte der einzelnen Jahrgänge, das vollständige schulinterne Curriculum für die Klassen 10-12 finden Sie hier.

Jahrgang 5 & 6: Schwerpunktklasse Darstellendes Spiel

Alle SchülerInnen dieser Schwerpunktklasse nehmen im Klassenverband an einer zweistündigen AG teil, bei der sich die SchülerInnen an die Inhalte und Methoden des Faches annähern, zugleich stärken sie so auch ihr Selbstbewusstsein sowie ihre soziale und emotionale Kompetenz.

So werden die SchülerInnen für den Einsatz von Bewegungen, Stimme und Sprache sensibilisiert, sie erproben die Arbeit mit Requisiten oder führen auch erste Improvisationen durch. In Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst lernen die SchülerInnen zudem Spielformen wie Puppentheater, Maskenspiel oder auch das „Theater im Schuhkarton“ kennen. Ein fester Bestandteil des Programms und sozusagen der Höhepunkt ist die Aufführung eines eigenen Theaterstücks.

Jg. 10: Gestaltungsfelder Darsteller & Raum

In der 10. Klasse beginnt der Kursunterricht im Fach Darstellendes Spiel. Neben einer Einführung unter dem Motto „Was ist Theater?“ lernen die SchülerInnen systematisch verschiedene Techniken kennen, die bei der Darstellung auf der Bühne bedeutsam sind. Hierzu zählen u.a. Standbilder und Pantomime, welche die Wahrnehmung von Haltungen und Bewegungen schulen, sowie das Experimentieren mit der eigenen Stimme. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit den Einsatzmöglichkeiten und der Wirkung verschiedener Orte, an denen Theater stattfinden kann.

Wie in den höheren Jahrgängen steht auch am Ende der zehnten Klasse ein Projekt, wobei die SchülerInnen hier – nach Vorgaben – selbst eine Szene verfassen, proben und schließlich im Rahmen des Kurses vorführen.

Jg. 11: Gestaltungsfelder Ensemble & Raum, Bild und Zeit

In der elften Klasse liegt der Schwerpunkt auf der Ebene des Dramas. Die SchülerInnen lesen hier ein vollständiges Drama (z.B. Wedekinds Frühlings Erwachen), sie führen dieses jedoch nicht auf, sondern erwecken die Charaktere auf verschiedene Art und Weise zum Leben. Daneben beschäftigen sie sich mit verschiedenen dramatischen Gestaltungsmitteln (u.a. Monolog und Dialog, Kompositionsmethoden wie Bruch, Parallelführung etc., Requisiten oder Theaterchor).

Ein weiterer Schwerpunkt in Jahrgang 11 besteht in der Auseinandersetzung mit einer bestehenden Inszenierung. So sahen die SchülerInnen diverse Aufführungen des Staatsschauspiels Hannover (z. B. Ein Volksfeind, komA, Eine Familie, Clavigo, Mickybo und Ich), wobei diese Theaterbesuche z.B. durch Improvisationen oder das Verfassen einer Rezension vor- bzw. nachbereitet wurden.

Am Ende des Jahres entwickeln die SchülerInnen ein Minidrama, welches sie wiederum in Gruppen selbst verfassen, proben und schließlich auch aufführen.

Jg. 12: Moderne Theaterformen & Multimediales Theater

Im zwölften Jahrgang beschäftigen sich die SchülerInnen mit postdramatischen Theaterformen wie dem Performancetheater oder der Aktionskunst, wobei sie diese Spielformen wiederum selbst ausprobieren können. Auch beschäftigen sie sich mit dem Zusammenspiel von Theater und anderen Medien wie Musik oder Video.

Am Ende des Schuljahres steht die Entwicklung und Aufführung einer Szenensequenz, welche Elemente des klassischen Dramas mit modernen Elementen kombiniert. So können die Minidramen selbst gedrehte Videoszenen oder Musikclips enthalten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt der Handlung abgespielt werden.

Bilingualer Unterricht

In der Kursstufe wird das Fach Darstellendes Spiel auch auf Englisch angeboten. Obwohl auch hier die theaterästhetische Bildung im Vordergrund steht und daher dasselbe Curriculum wie für die muttersprachlichen Kurse gilt, ermöglicht dieses besondere Angebot den SchülerInnen, ihre Fremdsprachenkenntnisse auf kreative Weise anzuwenden und gleichsam spielerisch zu erweitern, indem sie ihre eigenen Szenen auch auf Englisch schreiben und vorführen. Sie erlernen demnach nicht nur Begriffe der Theatersprache, sondern erweitern auch ihr Repertoire für alltägliche Situationen.                                         

Bewertung

Die Bewertung im Fach Darstellendes Spiel basiert nur teilweise auf der darstellerischen Leistung der SchülerInnen, sondern bezieht diverse weitere Aspekte mit ein. So werden u.a. die Einhaltung der Aufgabenstellung, das Engagement im Unterricht, die Bereitschaft, gefundene Lösungen zu überdenken, das genaue Beobachten und die kriterienorientierte Reflexion bei der Notengebung berücksichtigt.

Mit Ausnahme des vierten Semesters der Kursstufe wird in jedem Halbjahr eine Klausur geschrieben, die durchaus auch einen spielpraktischen Anteil haben kann und mit 1/3 in die Semesternote einfließt.

Kontakt: Niels Koblitz



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