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01/11/18

"Schnuppertag" und Elterninformation

Am 09. Februar sind alle SchülerInnen des Jahrgangs 10 aus anderen Schulen eingeladen, einen Tag am GBN zu hospitieren um uns kennenzulernen. Treff ist 7.55 Uhr in der Cafeteria, bitte anmelden unter info@gymbane.de. Die Elterninformation findet am 13. Februar um 19.00 Uhr im Forum statt, vorher ab 18.00 Uhr eine Information zum bilingualen Geschichtsunterricht spanisch (fortgeführte Fremdsprache).


Klassenfahrt der 8a nach Tönning an der Eider (Nähe Nordseeküste) 2008

Die 8a vor Welt
Radtour

Besonders ereignisreich war die Radtour zum Eidersperrwerk. Als wir uns nach dem Frühstück beim Fahrradschuppen einfanden um die bereits angelieferten Mietfahrräder in Besitz zu nehmen, stellten sich zwei davon als völlig fahruntauglich heraus. Aber sowas ist ja kein Problem in Handyzeiten, da ruft man einfach beim Radverleih an und schon wird Ersatz geliefert. Die halbstündige Wartezeit überbrückten einige damit, gewagte Kurven auf dem Wendeplatz zu ziehen um bei den Rädern die Grenzen der artistischen Möglichkeiten auszutesten. Dabei gingen bei T. ein weiteres Fahrrad, sowie seine Jeans und ein Knie kaputt.

Kaum waren alle mit Fahrrädern ausgestattet, ging es los durch Tönnings Seitenstraßen Richtung Deich und dann immer an der Eidermündung entlang zum Eidersperrwerk. Gefahren wurde mit der Gewissheit, dass es in dieser Gegend mit Sicherheit keinen Gegenverkehr gibt. Damit sprach nichts dagegen, in fröhlichen Fünferreihen die gesamte Straßenbreite einzunehmen, komme da Kurve oder Hecke oder was da wolle. Diese unbekümmerte Fahrweise führte erstaunlicherweise nur zu einem kleinen Zwischenfall, als ein hinterlistiger Pfosten, der sich gemein hinter einigen Klassenkameraden versteckt gehalten hatte, sich plötzlich M. in den Weg stellte. M. wurde also schmerzhaft gestoppt, konnte aber dann weiterfahren, im Gegensatz zu einigen anderen Klassenkameraden, die im Verlaufe der Stunden in Nägel fuhren oder einfach das Pech hatten, dass das Fahrrad unter ihnen des Lebens überdrüssig wurde und auseinanderfiel. So brach der Handy-Kontakt zum Fahrradverleih nicht wirklich ab und insgesamt wurde mehr am Straßenrand auf den Kundenservice gewartet als geradelt.

Rückblickend kann man sagen, dass der Radverleih mit seinem versteckten pädagogischen Konzept bei uns vollen Erfolg hatte: Wir haben gelernt, zusammen zu bleiben, auf den Langsamsten zu warten, die (durch kaputte Räder) Behinderten mit zu tragen und gemeinsam ins Ziel zu laufen. Es war eine Herausforderung, die uns bis an die Grenzen strapaziert hat, aber wir haben sie erfolgreich gemeistert. (Marion Bederna)



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