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01/11/18

"Schnuppertag" und Elterninformation

Am 09. Februar sind alle SchülerInnen des Jahrgangs 10 aus anderen Schulen eingeladen, einen Tag am GBN zu hospitieren um uns kennenzulernen. Treff ist 7.55 Uhr in der Cafeteria, bitte anmelden unter info@gymbane.de. Die Elterninformation findet am 13. Februar um 19.00 Uhr im Forum statt, vorher ab 18.00 Uhr eine Information zum bilingualen Geschichtsunterricht spanisch (fortgeführte Fremdsprache).


Latein

Latein, die Brücke zwischen Antike und Moderne

Zusammen mit der griechischen Antike und dem jüdisch-christlichen Gedankengut prägt die römische Antike Europa in seinen Vorstellungen, Werten und Lebensweisen bis in die heutige Zeit. Die lateinische Sprache lebt in den romanischen Sprachen fort und hat weitere europäische Sprachen (z.B. Englisch) in starkem Ausmaß beeinflusst.

Das Fach Latein eröffnet einen spezifischen Zugang zu der antiken römischen Welt und vermittelt sowohl vertiefte Einsichten in das antike Weltbild als auch in geistesgeschichtliche, historische, ästhetische und sprachliche Prägungen des modernen Europa. Durch die Einbeziehung lateinischsprachiger Literatur des Mittelalters und der Neuzeit in den Unterricht gibt das Fach Latein Einblicke in das Weiterleben der römischen Kultur und der lateinischen Sprache und wird somit zum Bindeglied zwischen Antike und Moderne.

Im Rahmen des Titels "Gymnasium Bad Nenndorf – Europaschule" stellt das Fach Latein eine wichtige Basissprache dar, die durch die Begegnung mit Zeugnissen der Literatur, der Wissenschaften, der Kultur und des Alltags der römischen Antike einen entscheidenden Beitrag zum Bewusstsein einer europäischen Identität, das sich auf gemeinsamen Grundlagen wie Humanismus, Wissenschaftlichkeit und Rechtsstaatlichkeit stützt, leistet. 

Latein am Gymnasium Bad Nenndorf

Latein ist an unserem Gymnasium eine Wahlpflichtsprache, die ab Klasse 6 unterrichtet wird. Im Laufe der 5. Klasse muss die – manchmal schwierige – Entscheidung getroffen werden, ob Latein oder Französisch gelernt werden soll. Alle an der Sprachenwahl Beteiligten sollten deshalb die Argumente für oder gegen eine bestimmte Fremdsprache sorgfältig gegeneinander abwägen. In Zweifelsfällen sollten Sie nicht zögern, uns um eine Beratung zu bitten.

Grundlage für den Lateinunterricht in der Mittelstufe ist seit 2008 das Kerncurriculum für die Jahrgänge 5-10 sowie das darauf aufbauende schuleigene Curriculum für das Fach Latein.

In der Spracherwerbsphase (Jahrgang 6-8) arbeiten wir mit dem Unterrichtswerk "prima.nova" (Buchner), das durch seine schülergerechte, attraktive Aufmachung, der konsequenten Berücksichtigung sprachlicher Phänomene der modernen Fremdsprachen in den einzelnen Lektionen sowie mit seinen ausgesprochen motivierend gestalteten Übungsmaterialien den veränderten Rahmenbedingungen eines modernen Lateinunterrichts im 21. Jahrhundert gerecht wird.

Nach einer kurzen Phase der Übergangslektüre in Klasse 9 werden spätestens im 2. Halbjahr dieser Jahrgangsstufe Originaltexte (Caesar oder Vergleichbares) gelesen, die dann zum Erwerb des Kleinen Latinums (Voraussetzungen) führen.

Bei erfolgreichem Abschluss der Einführungsphase (Ende Jahrgang 10) wird das Latinum attestiert, unter bestimmten Voraussetzungen am Ende des 12. Jahrgangs das Große Latinum. Das Latinum ist ein Sprachnachweis, der an Universitäten für bestimmte Studiengänge verlangt wird. In der Schule erreicht man dieses Zertifikat ohne zusätzliche Prüfung aufgrund der Zeugnisnote "ausreichend" oder besser (Voraussetzungen).

Das Fach Latein wird in den Jahrgängen 11 und 12 in Kursen auf grundlegendem und erhöhtem Niveau angeboten.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, Latein als 3. Fremdsprache in Jahrgang 10 neu zu beginnen. Wer sich dazu entschließt, kann am Ende des Jahrgangs 12 das Kleine Latinum erwerben, wenn Latein das 4. Prüfungsfach ist, sogar das Latinum (Voraussetzungen).

In Klasse 9 führen wir jährlich ein Austauschprojekt mit unserer belgischen Partnerschule Maris Stella Instituut in Malle mit dem Titel: "Ernährung in der Antike – Ernährung in der Gegenwart" durch.

Darüber hinaus haben sich zwei weitere Tagesexkursionen etabliert: So fahren wir in Klasse 6 in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Geschichte nach Kalkriese (Varusschlacht im Osnabrücker Land), in Klasse 8 dann nach Xanten (Römerstadt am Niederrhein).

Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs nehmen regelmäßig am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil. Auch am Wettbewerb "certamen rerum antiquarum", der im 2-jährigen Rhythmus stattfindet, nehmen regelmäßig Schülerinnen und Schüler der 11. /12. Jahrgangsstufe teil.

Leistungsbewertung

Bei drei- bzw. vierstündigem Unterricht werden in den Jahrgangsstufen 6 bis 10 je Schulhalbjahr zwei Klassenarbeiten bzw. Klausuren geschrieben, die zusammen mit je 50% in die Zeugnisnote eingehen. In der Regel werden alle schriftlichen Arbeiten als Vergleichsarbeiten geschrieben, um Vergleichbarkeit, einheitlichen Standard und Qualität zu gewährleisten.

Die restlichen 50 % der Zeugniszensur setzen sich aus der Mitarbeitsnote zusammen, die die aktive Mitarbeit im Unterricht, die Übersetzungsfähigkeit, das Sachwissen, die regelmäßige Erledigung von Hausaufgaben sowie kurze Vokabel- und Grammatiktests umfasst. Wenn angebracht, gehen auch Referate und Präsentationen zu gewissen Sachthemen in die Mitarbeitsnote ein.

Werden in der Qualifikationsphase 2 Klausuren geschrieben, so gehen diese mit 50 % in die Gesamtbewertung ein. Wird nur 1 Klausur geschrieben, macht diese 1/3 der Gesamtzensur aus. Die Mitarbeitsnote setzt sich wie in den Jahrgängen 6-10 zusammen.

Selbstverständnis der Fachschaft Latein

Die Fachschaft Latein ist eine sehr kleine Fachschaft, die zur Zeit aus fünf Kolleginnen und Kollegen und einer Referendarin besteht.

Uns ist es sehr wichtig, die Verbindung/Kontrastierung von Antike und Gegenwart stets im Auge zu behalten. Damit unsere Schülerinnen und Schüler die Antike lebendig erleben können, liegen uns moderne Unterrichtsmethoden wie auch Exkursionen (siehe zum Beispiel die Berichte zu den Exkursionen Die Bunte Welt der Götter und Luxus und Dekadenz am Golf von Neapel oder zum Vortrag „Griechische Bildung in Rom. Senecas »Schiffbruch« zwischen Homer und Epikur“) sowie zum Vortrag „Lust als höchstes Gut – Epikurs Ethik in Ciceros philosophischen Schriften“ sehr am Herzen. Da Bildung auch durch den Magen geht, bereichern bisweilen auch Kochaktionen den Unterricht!

Die Arbeit in der Fachschaft zeichnet sich durch große Homogenität, beständigen Informationsaustausch untereinander sowie ein hohes Maß an Kollegialität aus, was sich sehr positiv auf den Unterrichtserfolg unserer Schülerinnen und Schüler auswirkt.

Ansprechpartner: Fachobfrau Christiane Siegert



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